Jahresrückblick 2018

Ja irgendwie ist es noch etwas früh für einen Jahresrückblick. Aber das schöne Wetter zum Klettern und Bouldern auf der freien Wiese ist in Deutschland vorbei. Klar man kann auch im Winter klettern aber das habe ich noch nie probiert und möchte dieses Jahr auch nicht mehr damit anfangen.

Darum ist es aus meiner Sicht Zeit dieses Jahr Revü passieren zu lassen:

Neue-alte Stadt, neue Menschen

Irgendwie bin ich ja nicht in eine neue Stadt gezogen. Ursprünglich komme ich aus Augschburg und habe schon mal nen Weile in München gewohnt. Wie es halt so ist, zieht man mal weg und merkt dann, dass es zu Hause immer noch am schönsten ist. Somit hat es mich Ende 2017 wieder nach München gezogen.

Auch wenn man schon einige Leute kennt, so kommen doch immer wieder ein paar hinzu. Vor allem wenn man eine Weile weg war, bleiben nur wenige gute Freunde übrig. So auch diesmal.

Als ich 2014 noch in München gewohnt habe, habe ich noch nicht wirklich was vom Klettern oder geschweigedenn Bouldern gewusst. Erst recht konnte ich mich nicht dafür begeistern. Das kam in meiner Zeit in Frankfurt. Danke Anna 🙂

Meine jetzige Klettertruppe is nen sehr entspannter Haufen. Wir klettern alle ungefähr auf dem selben Niveau und ertragen uns auch mal ein verlängertes und verplantes Wochenende im Ötztal. Ich hoffe das bleibt so, dann schon in dieser kurzen Zeit sind mir die Leute sehr ans Herz gewachsen.

Klettergebiete

Ja da gibt es einiges zu berichten. Vorher war ich ja nicht wirklich klettern und somit waren alle Gebiete neu. Hier mal die ungefähr chronologische Liste unserer Besuche:

Angefangen haben wir in dem doch sehr einfachen und für Anfänger geeigneten Sebi. Kein wirklicher Anstieg, perfekte Absicherung und einfache aber schöne Routen. Frauenwasserl kann man denke genauso bezeichnen, auch wenn hier ab und zu ein paar große Felsblöcke runterfallen. Helm und so.

Anschließend ging es dann auf den Kaserer hoch. Irgendwie hatten wir, naja ok ich, den Anstieg falsch gelesen und somit waren wir dann doch 1.5 Stunden unterwegs und etwas k.o. als mer oben ankamen. Die Aussicht und der perfekte Fels waren aber dann Belohnung genug.

Zwischendrin waren wir dann ein verlängertes Wochenende im Ötztal. Fantastische Klettergebiete. Vor allem die Absicherung und die touristische Erschließung ist genial. Naja wenn man drauf steht. Abwechslungsreicher Fels in guter Qualität.

Zum Schluss sind noch die Gebiete Morsbach und Zellerwand zu erwähnen. Morsbach ist ebenso ein perfekt ausgebautes Klettergebiet mit ebenem Boden und super Absicherung.  Die Zellerwand wird denke eines unser Stammgebiete. Hier gibt es sooo viele Routen dass man ne ewigkeit herfahren kann. Sehr abwechslungsreich. Von Platte bis Überhang ist fast alles dabei. Nur Risse fehlen 😉

Fotos mit meiner DJI Spark

Irgendwie habe ich mir das Fotographieren mit einer Drohne einfacher vorgestellt. Jedoch ist vor allem das richte positionieren der Drohne das schwierige an der Sache. Das Fliegen an sich ist mit den modernen Geräte extrem einfach. Fast wie früher ein ferngesteuertes Auto.

Wenn man sich jedoch die Fotos später anschaut, dann hat man das Gefühl, dass der Blickwinkel irgendwie komisch ist. Vielleicht liegt es auch daran, dass unser Gehirn es nicht gewohnt ist solche Vogelperspektiven zu betrachten. Richtig schöne Fotos habe ich leider keine gemacht und darum muss ich an dem Punkt noch ein bisschen arbeiten.

Ausblick 2019

Was das Jahr 2019 so alles bringen wird kann ich natürlich nicht sagen. Meine Ziele sind jedoch hoffentlich nicht zu hoch gesteckt und am Ende des Jahres kann ich dann sagen ob das alles auch geklappt hat.

Wir planen derzeit einen 10 tägigen Kletterurlaub in Portugal. Klettern um Lissabon herum wird sicherlich wunderbar. Muss nur das Wetter mitspielen.

Beim Bouldern will ich meine ersten 7a bouldern und um 6c Bereich konstant werden.

Klettern geht es denke ich in die 6c Schwierigkeit am Felsen und in der Halle dann auch mal eine 7a.

Und als letztes wollen wir anfangen mehr Mehrseillängen zu klettern. Erfahrung haben nur wenige von uns darum sollten wir das langsam angehen. Die paar Routen die ich gemacht habe war schon ein Erlebnis und irgendwie fühlt sich das noch besser an als das normale Sportklettern.

Ich denke das ist genug für ein Jahr und da muss ich auch einiges trainieren und vor allem meine Technik verbessern.

Danke für deine Treue und ich freue mich auf ein spannendes Jahr 2019.

Dominik alias Schinguhl